Erinnerungen an frühere Zeiten

 

 Wie mir das gefehlt hat, einfach Zeit für mich. Und stille....stille von der Großstadt, dem hektischen und pulsierenden treiben der Stadt. In der es machmal einem so vorkommt bei der Hitze, als gäbe es zu wenig Luft zum atmen. Die Luft fühlt sich schwer an und unangenehm. Wenn einem durch die warmen Sommerluft, die Abgase und der Geruch von erhitztem Teer einem in die Nase steigt. In solchen Momenten vermisse ich meine Kindheit schmerzlich und wünsche sie mir sehnlich zurück. Einfach durch Flüsse gewatet und Papier-Boote fahren zu lassen oder die Enten füttern. Durch die Wiese springen und Rad zu schlagen. Wer kann sich nicht erinnern, als kleines Mädchen Blumenkränze aus den kleinen Gänseblümchen gemacht zu haben? Man hatte das Gefühl einfach noch frei zu sein. Das Gefühl zu haben nichts auf der Welt könne einem etwas anhaben.....

Aus der Stadt geflüchtet lag ich auf der Wiese im halbschatten.Weit weg von der Stadt. Ich schloss einfach meine Augen, genoß das Gefühl der Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Erst als ich da lag, und die Vögel zwitschern hörte, bemerkte ich wie ich das gebraucht habe. Einmal weit weg von der Stadt zu sein und nicht von hunderten von Menschen umgeben zu sein. Das Gras fühlte sich weich an und kitzelte leicht an der Haut. Und der Geruch von Wiese und Blumen wehte zu mir herüber wenn der Wind aufkam. Ich genoss das Gefühl, den Wind in meinen Haaren zu spüren,  der leicht wie eine sanfte Brise, hin und wieder über die Wiese huschte. Und es erinnerte mich daran wie ich früher noch als Kind öfters so da lag und in den Himmel schaute und nach den Wolken ausschau hielt, die in verschiedenen Formen von Tieren oder anderen Dingen zu sehen waren. Bei dieser Erinnerung musste ich lächeln......

2 Kommentare 13.7.13 09:12, kommentieren

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Das Mädchen und das Schicksal.......

 

 

Das Schicksal ist wie ein Dieb in der Nacht, dachte sich das Mädchen. Denn es tauchte meist dann auf, wenn man es am wenigsten erwartete. Man kann nicht sagen ob es gut oder schlecht ist. Denn wir selbst sind es die unseren Weg wählen. Es liegt an uns, was wir daraus machen. Es schleicht sich an einem heran auf leisen Sohlen. Und erst wenn es direkt vor einem steht, können es die Augen erfassen.  Das mit dem Schicksal ist immer so eine Sache. Existiert es: Ja oder Nein?

Sie kann es nicht sagen, doch sie hofft immer noch, das dort wo ihr Weg sie auch immer hinführen möge, das sie irgendwann ans Ziel kommt. Und egal was auch noch kommen würde, sie weiß, das auch sie ein Schicksal hat, das nur auf sie wartet. Es wartet das das Mädchen es sieht und ihm die Hand reicht.Das Mädchen macht sich auf den Weg, egal was für Hindernisse noch kommen mögen, sie würde sie überstehen. Sie würde daran wachsen, stark werden und ohne Zweifel  dem Schicksal als Neues Starkes Ich entgegen treten und ihm ohne zu zögern die Hand reichen......

 

Ps: Wünsche allen, wenn auch etwas verspätet frohe Ostern. Hoffe ihr hattet schöne Feiertage

1 Kommentar 2.4.13 17:48, kommentieren